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Motivation

Die Suszeptibilität dritter Ordnung zerfällt in einen nichtresonanten und einen resonanten Anteil.

equation1172

wobei der resonante Term Beiträge folgender Form hat:

equation1174

a,b,c,d sind die beteiligten Zustände, tex2html_wrap_inline1873 ist das Dipolmatrixelement tex2html_wrap_inline1875 , tex2html_wrap_inline1877 ist die Frequenz und tex2html_wrap_inline1879 die Linienbreite des Übergangs tex2html_wrap_inline1881 und tex2html_wrap_inline1883 sind die Frequenzen der beteiligten Wellen. tex2html_wrap_inline1885 ist die Teilchenzahldichte des Ausgangszustands tex2html_wrap_inline1887 . Man sieht, daß es ein-, zwei- und drei-Photonen-Resonanzen gibt, bei denen tex2html_wrap_inline1813 komplex wird und damit ein starker Energieübertrag auf das streuende Mediumgif auftritt.

Der nichtresonante Anteil ``stört'' die Messung der eigentlichen resonanten Anteile und soll uns im folgenden nicht mehr interessieren.

Wir werden zunächst die lineare Suszeptibilität mit Hilfe der Quantenmechanik herleiten. Wir erhalten dabei die typische, resonante Form der Nenner. Das Ergebnis kann dann elegant durch Feynman-Diagramme dargestellt werden und anschließend auf die Suszeptibilität dritter Ordnung durch Einführung einiger formaler Regeln verallgemeinert werden.



Marek Rouchal
Tue Mar 26 11:12:05 MET 1996