Bild
Die zwei Pumpstrahlen A und B interferieren in der Probe und erzeugen so
über den intensitätsabhängigen Brechungsindex das transiente Gitter.
Der Probenstrahl C wird nun an diesem Gitter gebeugt. Die Messung des
Signalstrahls D erlaubt Rückschlüsse auf die Suszeptibilität
, man kann sogar durch Drehen der Probe
einzelne Tensorkomponenten bestimmen und
diese mit einigen Tricks in resonanten und nichtresonanten Anteil
und/oder in Real- und Imaginärteil auftrennen.
Der Vorteil der Folded-BOXCARS-Geometrie liegt darin, daß der Signalstrahl D räumlich von den anderen Strahlen getrennt ist.
Durch gepulste Lasersysteme läßt sich auch das Relaxationsverhalten der Phasengitter untersuchen: Der Probenstrahl C muß erst eine Verzögerungsstrecke durchlaufen, bis er auf das transiente Gitter trifft. Durch Variation der Verzögerungsstrecke kann man das Zeitverhalten messen.
Bei der Untersuchung der Phasengitter verwendet man in der Regel die
entartete Vierwellenmischung (DFWM
), d.h. alle beteiligten Stahlen haben die gleiche
Frequenz. Das hierfür verantwortliche
ist also
Man kann also einen Laser als Lichtquelle verwenden, die Strahlen A, B und C werden durch Strahlteiler erzeugt. Damit ist auch die Kohärenz der Einzelstrahlen sichergestellt.