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Aufstellen der Wellengleichung

Für die Polarisation setzen wir angif:

equation1295

In Kristallen mit mindestens dreizähliger Symmetrie bzw. in isotropen Stoffen kann man mit tex2html_wrap_inline2103 schreiben:

equation1297

Es gilt:

equation1299

Aus der Maxwellgleichungen folgt außerdem

equation1304

Daraus folgt unter Vernachlässigung des Terms tex2html_wrap_inline2105 :

  equation1309

Diese Gleichung nennt man auch Telegraphengleichung. Wir betrachten elektromagnetische Wellen der Form

  equation1311

Physikalisch relevant ist dabei nur der Realteil. Der dazugehörende magnetische Anteil muß nicht gesondert betrachtet werden. Als nächstes führen wir einige vereinfachende Annahmen ein:

Damit folgt für die linke Seite von (3.12)

equation1317

Im folgenden vernachlässigen wir den Term mit tex2html_wrap_inline2115 . Die rechte Seite liefert

equation1319

Durch Berücksichtigung des Zusammenhangs tex2html_wrap_inline2117 mit tex2html_wrap_inline2119 , der die lineare Ausbreitung des Lichts der Frequenz tex2html_wrap_inline2121 im Medium beschreibt, vereinfacht sich die Gleichung zu

  equation1321

Diese Gleichung beschreibt die Kopplung des elektrischen Feldes mit der Polarisation im nichtlinearen Medium. Wir werden in den folgenden Abschnitten auf diese Gleichung zurückgreifen und einige Phänomene der nichtlinearen Optik damit behandeln.



Marek Rouchal
Tue Mar 26 11:12:05 MET 1996