KLASSISCHE STATISTISCHE MECHANIK DES IDEALEN GASES
Als "ideales Gas" bezeichnet man ein System aus identischen Molekülen/Atomen, zwischen denen keine Wechselwirkung vorhanden ist. Das bedeutet auch, daß die Teilchen als punktförmig betrachtet werden. Natürlich kann das nur eine Näherung sein, denn eine - wenn auch nur schwache - Wechselwirkung ist notwendig, damit das System überhaupt ins thermodynamische Gleichgewicht kommt.
Die klassische Zustandssumme ist für den Fall einer Hamiltonfunktion

gegeben durch

(mit der thermischen de-Broglie-Wellenlänge
)
Das Gas soll sich in einem Kasten des Volumens V befinden. Das Potential ist also
im Kasten,
außerhalb

Es ergibt sich damit für die Zustandssumme des (klassischen) idealen Gases:
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Freie Energie F:

Mit der Stirling-Näherung für
erhält man:

Druck:

Entropie:

Mit
ergibt sich:


Um das mit dem in der Thermodynamik hergeleiteten Ausdruck für die Entropie des idealen Gases zu vergleichen , kann man noch eine feste Temperatur
und ein festes Volumen
als Bezugspunkte einführen:

soll die thermische de-Broglie-Wellenlänge zur Temperatur
sein.
Energie: 
Wärmekapazität (bei konstantem Volumen): 
Dann, wenn man noch innere Freiheitsgrade der Teilchen (Rotation, Schwingung) berücksichtigen muß, ist die Zustandssumme gegeben durch

Dabei ist
die Zustandssumme, die zu den inneren Freiheitsgraden eines Teilchens gehört:
, wobei
die Energieniveaus des Teilchens sein sollen.
Zu allen weiteren thermodynamischen Größen (
) muß dann noch der Anteil dieser inneren Freiheitsgrade hinzugezählt werden.
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